Letzte Änderung 7.1.2008

| Herzlich Willkommen beim Schleissheimer Aktionbündnis für gentechnikfreie Lebensmittel | ||
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| Aktuelles | Termine | Informationen zu aktuellen Terminen und
Planungen finden Sie auf der Termine-
Seite! |
| 15.1.2007 | Wie heissen wir? | Schleißheimer Aktionsbündnis für gentechnikfreie Lebensmittel |
| 8.11.2007 | Warum wir uns engagieren? Wir wissen nicht, was wir tun, aber wir fangen schon mal an! |
"Während es bei der Kernenergie entscheidungstheoretisch vor allem um das Problem des Umgangs mit möglichen Folgen von sehr geringer Wahrscheinlichkeit und extrem großem Schadensausmaß geht, sind die Risiken hinsichtlich der Grünen Gentechnik vor allem durch ein hohes Maß an 'systematischen Unwissen' über ihr Ausmaß und ihre Wirkungen charakterisiert." (Prof. Markus Vogt, Benediktbeuern, hier (Seite 13).) |
| 16.11.2006 | Was wollen wir? Die 3 Minuten - Version |
Wir wollen Sie fragen bzw. bei der Beantwortung folgender Fragen unterstützen:
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| 7.1.2008 | Situation und Vision (die 10 Minuten Version) |
Auf dem Spiel stehen die genetische Integrität der jeweiligen Art, das genetische Gleichgewicht der Arten und die Lebensmittelfreiheit(Anmerkung: Zwei der im Titel verwendeten Bezeichnungen sind Wortneuschöpfungen. Gemeint ist beim 'genetischen Gleichgewicht der Arten', dass das über Jahrmillionen entstandene Genom der Arten nun durch kurzfristige und unverstandene Eingriffe verändert wird, mit unvorhersehbaren Wirkungen auf andere Arten. Die "Lebensmittelfreiheit" auf der Erde wird bedroht durch die Übertragung des Patentdenkens auf gentechnisch veränderte und inzwischen sogar auch auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere.) Die Methoden der Herstellung eines gentechnisch veränderten Lebewesens sind sehr unpräzise. Keiner weiß genau, was dabei verändert wird. Erst im Nachhinein kann man feststellen, was im Genom passiert ist, was aber noch nicht heißt, dass man weiß, was das bedeutet. Das neue Lebewesen muss nun darauf getestet werden, ob es die gewünschten Eigenschaften hat und ob es keine wesentlichen neuen unerwünschten Eigenschaften hat. Es erfolgt dann für Europa ein europaweiter Zulassungsantrag. Werden sich die Agrarminister nicht einig - und sie sind sich bisher nie einig geworden - so entscheidet die EU-Kommission über die Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen. Die EU-Kommission entscheidet auf Grundlage von Gutachten der EFSA. Die EFSA aber ist äußerst lax in ihrem Vorgehen, insbesondere gibt es bisher in Europa keine standardisierten Kriterien für die Zulassungsunterlagen und es werden vor allem keine Langzeitversuche eingefordert. Die Akteneinsicht in die Zulassungsgutachten musste sich Greenpeace erst vor Gericht erstreiten. Die grüne Gentechnik ist dabei, den entscheidenden Durchbruch in Europa und Deutschland zu erringen. Der Zeiger steht auf eine Minute vor Zwölf. Wer längerfristig noch gentechnisch unveränderte Lebensmittel kaufen können möchte, darf ernstlich beunruhigt sein. Wenn nichts geschieht, werden wir in wenigen Jahren überwiegend gentechnisch veränderte, patentierte Lebensmittel essen. Denn die Politik in Deutschland und Europa und erst recht in den USA, hat sich dafür entschieden. Diese Lebensmittel werden Produkte einer weiter industrialisierten, kommerzialisierten, von Patentzwängen und Börsen-Interessen abhängigen Landwirtschaft sein. Notfalls werden - wie auf dem Pharmamarkt - Scheininnovationen dafür sorgen, dass Pflanzen unter den Patentschutz fallen. Der globale Wettbewerb wird in eine weitere Runde gehen und mit Hilfe der Gentechnik werden noch größere Monokulturen und noch weitere Transportwege die Preise und damit auch die Qualitätsstandards noch weiter senken. In diesem Szenario sind die Risiken der grünen Gentechnik noch gar nicht angesprochen. Es tritt ein, wenn alles 'gut' geht. Diese Entwicklung kann wohl nur noch durch ein entschiedenes 'Nein' der Verbraucher/innen an der Einkaufskasse gestoppt werden, da die Politik der Nutzung der grünen Gentechnik überwiegend positiv gegenübersteht (siehe unten den Beitrag zur Haltung der Bundesregierung) und die enstprechenden Rahmenbedingungen schaffen will. Daher wurde in Unter- und Oberschleißheim ein überparteiliches Aktionsbündnis ins Leben gerufen, das durch Informationsveranstaltungen und Diskussionen die Problematik bewusster machen möchte. Die Vision hinter dem Schleissheimer Aufruf für gentechnikfreie Lebensmittel wäre das Entstehen von vielen weiteren lokalen Aktionsbündnissen mit entsprechenden Aufrufen in ganz Deutschland. |
| 8.11.2007 | Risiken der grünen Gentechnik (2h-4h-Version) |
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| 14.2.2007 | Der Aufruf | Der Schleissheimer Aufruf für gentechnikfreie Lebensmittel ist als inhaltliche Basis des Aktionsbündnisses gedacht. Später soll er auch als Möglichkeit der Meinungsäußerung genutzt werden. Sie finden ihn links über das Inhaltsverzeichnis oder auch unter den folgenden Links: |
| 13.7.2008 | Zur Haltung der Bundesregierung |
Lesen Sie nach im Punkt I.8.9 des Koalitionsvertrages (Hervorhebungen
von mir):
8.9 Grüne Gentechnik verantwortlich
nutzen
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